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Die Hinrunde endete wie immer kurz vor Weihnachten. Zeit, eine Halbzeitbilanz zu ziehen. Erfreulicherweise konnten die meisten Mannschaften die in sie gesteckten Erwartungen erfüllen.

Die Erste:

Obwohl man zwei Drittel der Hinrunde verletzungs- und krankheitsbedingt ohne die Nummer 1 Adrian Gluchow und ohne die Nummer 5 Ivan Maticic auskommen musste, steht man mit ausgeglichenem Punkteverhältnis auf Platz sechs und damit im absoluten Mittelfeld der Liga. Dass dieses Resultat trotz einer Anzahl an Ersatzspielern wie es sie in der ersten Mannschaft wohl schon lange nicht mehr gab erzielt werden konnte, ist also umso höher einzuschätzen.

Gegen schwächere Gegner setzte man sich meist durch (wenn auch oftmals knapp), Spitzenreiter Kolbermoor konnte man gar als einzige Mannschaft der Liga einen Punkt abnehmen. Bester Spieler der Hinrunde war Udo Laube, der damit wohl nach längerer Zeit wieder an Position 1 der Rangliste zurückkehren wird.

Ausblick:

In der Rückrunde sollte man erst recht nach Rückkehr der Stammspieler mit dem Abstieg überhaupt nichts zu tun haben. Mal sehen, was nach vorne noch geht. Zunächst einmal wird es einige Umstellungen in der Rangliste geben.

Die Zweite:

Letztes Jahr bis zum Ende, diesmal ist alles anders: Die Zweite überrascht nach der Hinrunde als Tabellenvierter  mit dickem Polster auf die Zitter- und Bibber-Regionen.

Ohne herausragende Einzel-Bilanzen aber mit Unterstützung des ungeschlagenen E/J-Spielers Jakob Heindl und deutlich positiver Doppel-Bilanz steht die Mannschaft des stark spielenden Kapitäns Björn Bestmann also glänzend da. Nach ausgeglichenem Saisonstart gelangen am Ende sogar drei Siege in Folge.

Ausblick:

Auch wenn in der Rückrunde Carsten Link wegen Urlaub wie immer länger fehlen wird und Stefan Rothmeier (der allerdings ohnehin nie zu einer ansprechenden Form fand) eine schöpferische Pause einlegen wird, sollte die Mannschaft stark genug sein um sich deutlich eher als letztes Jahr den Klassenerhalt zu sichern. Der neue Stadtmeister Benedict Schwarz verstärkt die Mannschaft als E/J-Spieler.

Die Dritte:

Eine unspektakuläre Saison mit aber überraschendem Tabellenstand spielt die dritte Mannschaft. Zwar wurde gegen die beiden führenden Mannschaften der Liga klar verloren. Alle anderen Spiele konnten jedoch recht souverän gewonnen werden. So kommt es, dass die Mannschaft auf dem dritten Tabellenrang überwintert.

Die besten Leistungen erzielten Sepp Berger, der zur Rückrunde ins vordere Paarkreuz aufrutsche, sowie der E/J-Spieler Benni Schwarz, der in allen seinen sechs Einzeln unbesiegt blieb.

Im Vergleich zu früheren Jahren musste zwar deutlich weniger ausgeholfen werden, trotzdem kam noch eine Hand voll Ersatzspieler zum Einsatz.

Ausblick:

Trotz nur zwei Punkten Rückstand dürfte man mit dem Aufstiegskampf nichts zu tun haben, zu stark erscheinen die FT Rosenheim und Bad Endorf. Zudem musste Benedict Schwarz an die Zweite abgegeben werden. So wird man am Ende wohl als Dritter oder Vierter ins Ziel gehen.

Die Vierte:

Nach gutem Saisonauftakt findet sich die Mannschaft in einer äußerst ausgeglichenen Liga plötzlich wieder auf dem Abstiegs-Relegationsplatz, den man vergangene Saison schon lange Zeit belegte.

Zu Anfang wurden Pflichtsiege gegen vermeintlich schwächere Gegner eingefahren. Die „Großen“ der Liga konnten allerdings nicht geärgert werden, obwohl diese gegen andere Mannschaften (oftmals in schwächerer Aufstellung) Punkte abgaben. Stattdessen kam es zweimal zu ärgerlichen Punktverlusten gegen Endorf und Eggstätt, wo man nicht in Topaufstellung antreten konnte. Den Tiefpunkt bildete aber das abschließende Heimspiel gegen die bis dahin abgeschlagenen Rosenheimer, das man nach einer äußerst schwachen Leistung verdient verlor.

Beste Spieler waren Johannes Unterberger sowie der nur einmal bezwungene Werner Mandelsperger. Insbesondere das erste Paarkreuz jedoch fand die ganze Halbserie hindurch nicht zu seiner Form.

So findet man sich nun auf einem Platz wieder, den man eigentlich dachte hinter sich gelassen zu haben. Drei Punkte beträgt der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz, andererseits fehlen aber auch nur vier Zähler zu den Aufstiegsrängen.

Ausblick:

Nach vorherrschender Meinung sollte Mannschaft stark genug sein um sich in der Rückrunde noch um den ein oder anderen wichtigen Platz zu verbessern.

Die Fünfte:

Schon 13 SpielerInnen wurden in der Hinrunde eingesetzt, trotzdem musste ein Spiel kampflos abgegeben werden. Gereicht hat es (neben dem „größeren Ziel“ der Jugendförderung) immerhin zu einem klaren Erfolg gegen Babensham IV, sonst gab es leider meist ebenso deutliche Niederlagen. Somit überwintert man als Vorletzter.

Ausblick:

Der letzte Platz ist kein Thema, Babensham wird auf jeden Fall in Schach gehalten. Kann man gegen Rott II in einer guten Aufstellung antreten, ist auch diese Mannschaft durchaus schlagbar und Rang sieben noch erreichbar.

Jungen 1:

Die 1. Bezirksliga erwies sich für die erste Jungen-Mannschaft als zu leicht und zu stark zugleich: Während das vordere Paarkreuz zu den besten Spielern der Liga gehört, hagelte es für das hintere Paarkreuz haufenweise Pleiten. Somit gab es fast immer enge Spiele, die von Abweichungen von diesem Muster und/oder den Doppeln entschieden wurden.

Schlussendlich liegt man am Ende des dichten Mittelfeldes auf Rang sieben, nur einen Platz vor den Abstiegsrängen.

Ausblick:

Auch in der Rückrunde sollte es weiterhin ganz enge Spiele geben. Für den (sportlichen) Klassenerhalt müsste es aber auf alle Fälle reichen.

Jungen 2:

Die Mannschaft kam mit wenigen Ausfällen über die Vorrunde und liegt auf einem ordentlichen Rang vier weit entfernt von allen Auf- und Abstiegsplätzen.

Ausblick:

Die Mannschaften vorne scheinen zu stark zu sein, die hinten sind zu schwach – klingt nach einem respektablen Mittelfeldplatz auch am Ende der Saison.

Jungen 3:

Die neu formierte dritte Jungen-Mannschaft ist nach der Hinrunde das Schlusslicht der Liga. So erwiesen sich die Gegner in der Regel als insgesamt stärker besetzt. Allerdings konnte das letzte Hinrundenspiel gegen Eiselfing gewonnen werden. Somit bleibt bei drei Zählern Rückstand die Hoffnung auf den Klassenerhalt bestehen.

Ausblick:

Es wird schwer, doch unmöglich ist der Klassenerhalt nicht. In der Mannschaft ist durchaus noch Steigerungspotential vorhanden.

Jungen 4:

Die ausgeglichen besetzte Mannschaft spielte eine überzeugende Hinserie und liegt etwas überraschend auf dem ersten Tabellenplatz. Nur Babensham II musste man sich ersatzgeschwächt geschlagen geben, alle anderen Spiele konnten gewonnen werden.

Erfreulich ist, dass die Mannschaft ohne viel Ersatz auskam und meist mit der Stammformation auflaufen konnte.

Ausblick:

Können die jungen Spieler ihre Form halten, ist der Aufstieg durchaus drin.

Mädchen:

Die Mädchen-Mannschaft spielt eine ansprechende Vorrunde. Nachdem die junge Truppe lange Zeit vorne in der Tabelle mitmischte konnten in den letzten drei Spielen gegen starke Gegner nur noch ein Punkt geholt werden. So liegt man zur Halbzeit auf einem guten fünften Rang.

Ausblick:

Die Mannschaft lernt mit jedem Spiel viel hinzu. Am Ende dürfte ein Platz im vorderen Mittelfeld dabei herausspringen.

Philipp Hell