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Stark ersatzgeschwächt trat die Dritte zu ihrem Heimspiel gegen Schlossberg an. Da insgesamt vier Stammspieler ausfielen (Krankheit, beruflich verhindert oder Einsatz in der Zweiten) bildeten Sepp Berger und Markus Feldmann das erste Paarkreuz. Die Positionen 3 – 6 wurden mit Peter Haas, Daniel Thomas, Eduard Guk und Heiner Schoon durch Spieler der Fünften besetzt.

Premiere in der 3.: Edi Guk

Das 1er-Doppel bildeten Feldmann und Haas, da diese schon in der Vergangenheit mal zusammengespielt haben. Sie gewannen ihr Doppel ebenso klar wie das 2er-Doppel Berger/Thomas. Guk/Schoon mussten sich in einem knappen Spiel ihren Gegnern in fünf Sätzen geschlagen geben.

Berger und Feldmann bauten diese etwas überraschende Führung in ihren ersten Einzeln weiter aus. Thiel hatte gegen Berger nicht den Hauch einer Chance, während das Match Feldmann gegen Ober S. ein 5-Satz-Krimi wurde, letztendlich aber doch mit dem glücklicheren Ende für den Wasserburger.
Im mittleren Paarkreuz kassierten Haas gegen den jungen Hannusch (2:3) und Thomas gegen Noppenspieler Niedermeier (0:3) bittere Niederlagen. Nicht anders erging es dem dritten Paarkreuz. Guk verlor klar in 3 Sätzen gegen Schlossbergs einzigen Ersatzspieler Ober M., Schoon konnte gegen Wepner immerhin den ersten Satz gewinnen, zog aber dann in 4 Sätzen doch den kürzeren. Somit zur Halbzeit ein 4:5 aus Wasserburger Sicht.

Berger brachte durch einen Sieg im Duell der 1er dann wieder den Ausgleich, während Feldmann unglücklich gegen Thiel in der Verlängerung des Entscheidungssatzes den kürzeren zog. Haas musste eine weitere Niederlage im Spiel gegen Niedermeier einstecken, als Grund nannte er das lange Training am Vortag. Thomas siegte trotz “Kindergartenangaben” gegen Hannusch klar in 3 Sätzen, Guk musste sich in der gleichen Anzahl an Sätzen seinem Kontrahenten geschlagen geben.

Parallel wurden die beiden letzten Begegnungen ausgetragen. Beim Zwischenstand von 6:8 war die Devise klar: 2 Siege mussten her!
Feldmann/Haas hatten keine Mühe bei ihrem Express-Sieg gegen das gegnerische Top-Doppel und konnten anschließend Schoon in seinem Match gegen Ober M. anfeuern. Wie nicht anders zu erwarten wurde dieses Spiel erst im fünften Satz entschieden. Beide Spieler waren nicht ganz unbeeindruckt von der Aufmerksamkeit, die ihnen geschenkt wurde. Letztendlich siegte Schoon dank der etwas besseren Nerven und sicherte somit den wichtigen 8. Punkt für die Dritte.

Am Ende des Tages stand also ein achtbares, nicht unbedingt zu erwartendes Unentschieden der Wasserburger Fünften in der 2. Kreisliga, mit etwas Unterstützung des starken vorderen Paarkreuzes.

Daniel Thomas