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Nach einer Spielpause am Wochenende mussten wir am Montag zum Auswärtsspiel nach Schloßberg fahren. Wir konnten fast wieder in Bestbesetzung antreten, nur Oesterheld vertrat Harry.

Zu null in der Rückrunde: Kloo

Diesmal gab es bei der Doppelaufstellung keine Diskussionen und man spielte – wie letztes Spiel – mit Berger/ Reitberger, Kloo/ Oesterheld und Feldmann/ Rothmeier. Eine sehr gute Entscheidung, denn nach den Doppeln lagen wir 3:0 in Front. Berger/ Reitberger hatten gar keine Probleme mit den Gegnern und siegten klar mit 3:0. Bei Kloo/ Oesterheld war der Spielverlauf wesentlich enger, aber das Spiel wurde mit 13:11 im Entscheidungssatz zu unseren Gunsten entschieden. Das Dreierdoppel musste beim 3:1 Sieg auch nur eine kleine Schwächephase hinnehmen, konnte aber auch relativ klar gewinnen. Somit die Maximalausbeute nach den Doppeln.

Reitberger durfte dann das erste Einzel des Tages bestreiten und zeigte eine solide Leistung, was für ein 3:0 reichte. Auch Sepp tat sich gegen seinen Gegner ebenfalls nicht schwer und brachte diesen mit seinen „Stoppbällen“ dazu, dass er öfter ein „Luftloch“ schlug, als dass er einen Topspin traf – Resultat: ein klares 3:0. Feldmann zeigte an diesem Tag auch eine gute Leistung und gewann 3:1. Nur nach dem dritten Satz, der 11:3 verloren ging, hatte der Gegner noch eine kleine Hoffnung auf den Sieg, aber im darauf folgenden Satz lies Feldmann seinem Kontrahenten keine Chance. Bis dahin lief das Spiel einwandfrei und nach Wunsch. D

ie nächsten beiden Spiele von Kloo und Oesterheld waren dann aber mehr als knapp. Beide mussten über die volle Distanz gehen. Markus K. hatte nach eigener Aussage einen „Knick in der Optik“, was wohl an den Lichtverhältnissen lag, und musste sich im ersten Satz geschlagen geben. Im zweiten und dritten Satz erkannte man aber seine ganze Klasse und dort verdeutlichte sich, warum Kloo in der Rückrunde noch ungeschlagen ist. Der vierte Satz ging knapp verloren, doch im fünften fegte Markus seinen Gegner mit 11:3 von der Platte.

Zeitglich spielte Oesterheld auf der anderen Seite und dort gab es einen wahrer Krimi zu sehen. Nach 0:2 Satzrückstand konnte Matthias die beiden folgenden Sätze knapp gewinnen. Im fünften Satz hatten beide Spieler schon Matchbälle, aber Oesterheld war an diesem Tag der etwas Glücklichere und konnte mit seinem zweiten Matchball das Spiel mit 12:10 für sich entscheiden. Rothmeier hatte nun das Traumergebnis von 9:0 auf seinem Schläger, doch er musste sich leider seinem Gegenüber mit 3:1 geschlagen geben. Im selben Moment hatte Sepp aber sein Spiel mit 3:1 gewonnen und das Spiel war mit 9:1 beendet.

Nach einigen Spielen im fünften Satz ist der Sieg vielleicht ein wenig zu hoch ausgefallen, aber nun hoffen wir, dass wir unser „Leistungshoch“ auch am Freitag im Heimspiel gegen Halfing abrufen und weitere Punkte (gegen den Abstieg) sammeln können.

Markus Reitberger