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Das Team der Dritten musste in ihrer ersten Partie der neuen Saison gleich ohne ihre Nr. 1 Reitberger auskommen, der in der 2.ten aushelfen „durfte“. Da nach wie vor und wohl weiterhin Harry Haberl fehlte, musste Peter Haas aus der Vierten antreten. Dennoch ging man optimistisch in die Partie gegen Halfing, die man in der letzten Saison in der Rückrunde noch klar mit 9:2 bezwingen konnte.

Doch das völlig neu zusammengestellte Team mit Johannes Unterberger auf 2 und Maxi Ass auf 3 erlebte gleich eine unliebsame Überraschung. Beide verloren ihre Auftaktpartien ebenso wie Markus Feldmann und Peter Haas. Nur Sepp Berger und Matthias Oesterheld konnten klar punkten. So kam es zu einem enttäuschenden 2:6 Zwischenstand, da auch 2 der 3 Doppel verloren gingen.

Besonders Markus Feldmann war anzumerken, dass er seit Monaten keinen Schläger mehr in der Hand hatte. Aber auch der zuletzt große aufspielende Maxi schwächelte deutlich und verlor gegen den über 100 Punkte hinter ihm liegenden Reischl, Florian klar mit 0:3. Äußerst hart umkämpft und hochklassig war anschließend die Partie der beiden Einser, Sepp Berger gegen den starken Thomas Braun. Sepp kämpfte großartig, konnte Matchbälle abwehren und gewann am Ende im 5ten Satz mit 13:11.

Wer nun erwartet hatte, dass damit eine Wende eingeläutet wurde, sah sich leider rasch enttäuscht. Johannes verlor auch seine zweite Partie ebenso wie Markus Feldmann. Dennoch konnten immerhin die Siege von Maxi, Peter und Matthias die Partie offen halten. Das Schlussdoppel musste mal wieder entscheiden. Hier mussten Sepp und Maxi gegen eines der besten Doppel der Liga Braun/Reischl antreten, gegen die schon zu Beginn Matthias und Johannes verloren hatten. Nachdem auch der 2te Satz mit 10:12 verloren ging, war die Partie entschieden und Halfing feierte überschwänglich seinen ersten Saisonsieg.

Müßig die Überlegung, dass mit einem Reiti als 1er die Partie sicher anders ausgegangen wäre. Doch für wenn und wäre gibt es im TT bekanntermaßen keine Punkte. Es kann wohl nur besser werden, aber alle Aufstiegsträume dürften damit bereits erledigt sein.

Matthias Oesterheld