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Noch sind alle Tabellen “leer”, noch stehen alle Mannschaften punktgleich auf Rang 1. Doch wo werden sie am Ende landen? In unserer fünfteiligen Serie zum Beginn der Punktspielrunde 2011/12 beleuchten wir in den nächsten Tagen die Chancen aller Wasserburger Mannschaften.
Die einzelnen Berichte findet ihr dann anschließend im Bereich “Mannschaften” inklusive den Links zu den aktuellen Ergebnissen in click-TT.
Zum Start der Serie beschäftigen wir uns mit den Herren 3.
Am 22. September beginnt die neue Saison – endlich!

Endlich Stammspieler

Drei neue Spieler gibt es in der Dritten diese Saison. Also alles neu? – Von wegen!

Die Spieler:

1 Markus Reitberger (C)
(im Verein seit 2010, im Team seit Januar 2011)
2 Josef Berger
(im Verein seit 1963, im Team seit 2007)
3 Harald Haberl
(im Verein seit 1964, im Team seit 2009)
4 Johannes Unterberger
(im Verein seit 2005, neu im Team)
5 Maxi Ass
(im Verein seit 2008, neu im Team)
6 Markus Feldmann

(im Verein seit 1987, im Team seit Anfang des Jahrzehnts)

7 Matthias Oesterheld
(im Verein seit 1995, neu im Team)

Die Daten:

Liga: 2. Kreisliga Nord
Saisonziel: Obere Tabellenhälfte
Vergangene Saison: 3. Platz von 10 Mannschaften (Details, Bericht)
Abgänge: Markus Kloo (2. Mannschaft), Stefan Rothmeier (TuS Raubling)
Zugänge: Johannes Unterberger, Matthias Oesterheld, Maxi Ass (alle 4. Mannschaft)
Durchschnittsalter: 47,7 Jahre
Aktuelle Ergebnisse: Tabelle

Das Interview mit dem Mannschaftsführer:

Wie lautet das Saisonziel?

Markus Reitberger: Ein Platz in der oberen Tabellenhälfte und mit einem Auge schielen wir auf einen Aufstiegsplatz.

Wer sind die stärksten Konkurrenten dabei?

Der Absteiger Bad Endorf und der SV Prutting sind Favoriten auf den Titel dieses Jahr.

Durch die ganzen Umstrukturierungen hat sich die Aufstellung verändert. Ist die Mannschaft so stark wie letztes Jahr?

Bei uns gibt es fast keine Veränderung. Johannes Unterberger ist neu aus der Vierten und Kloo Markus dafür in die Zweite aufgerückt, daher denke ich, dass wir uns auf einem ähnlich hohen Niveau wie letztjährige Rückrunde befinden.

Gibt es Verletzte zu beklagen und befindet sich jemand bereits in einer beeindruckenden Frühform? Mit wem ist diese Saison besonders zu rechnen?

Trainingsweltmeister Maxi hat die umliegenden Trainingshallen der Vereine unsicher gemacht und hat außerdem ein Trainigslager in Italien besucht. Von ihm wird diese Saison daher besonders viel erwartet. Matthias, Johannes und Reiti waren zumindestens auf mindestens einem Turnier und haben schon Wettkampfpraxis sammeln können. Ansonsten muss man am ersten Spieltag sehen, wie der Trainings- und Fitnessstand der Mannschaft ist.

Wo lagen letzte Saison die Schwächen, was muss noch besser werden?

In der Vorrunde konnte man letzte Saison nicht voll überzeugen, auch weil die Spitzenleute oft aushelfen mussten. Dieses Jahr will man von Anfang an eine konzentrierte Leistung bringen und vor allem an den Doppeln kann noch gearbeitet werden.

Ist das Team heuer ehrgeiziger als in den vergangenen Jahren?

Die Dritte ist immer motiviert und ehrgeizig, aber der Spaß kommt natürlich auch nie zu kurz. 🙂 Wichtig ist der Spaß am Spiel und das Zusammensein mit Mannschaft und Gegnern, aber natürlich sollten auch die Resultate stimmen.

Kann der seit Jahren erwartete Abstieg überhaupt vermieden werden?

Das Thema Abstieg stellt sich bei uns in der Dritten gar nicht! Wir haben eine starke und ausgeglichen besetzte Mannschaft und der Verbleib in der Liga dürfte gar kein Problem sein. Wir schauen eher nach vorne und wollen uns so gut wie es geht präsentieren.

Die Analyse:

Offizielle Stammspieler waren sie noch nicht, doch gespielt haben sie trotzdem ständig: Mit Matthias Oesterheld und Johannes Unterberger sowie Maxi Ass bekommt die Dritte drei neue Spieler aus der vierten Mannschaft hinzu. Mit zwei Abgängen ist das Team daher mit am meisten von den Umstrukturierungen in der Rangliste betroffen, aber eigentlich sollte man sich bereits gut genug kennen: Die drei “Neuen” haben ohnehin vergangen Saison mehr als nur regelmäßig ausgeholfen.

Der Altersschnitt verringert sich dadurch zwar nicht, doch der Ehrgeiz sollte sich etwas erhöht haben. Galt unter Mannschaftsführer Helge Wilker jahrelang die – teilweise ironische – Devise “nur nicht absteigen”, möchte Markus Reitberger, der das Amt in der Winterpause übernahm, durchaus höher hinaus. Mit einem Auge schielt die Mannschaft auf jeden Fall zu den Aufstiegsplätzen, doch in erster Linie möchte man nach zwei dritten Plätzen in Folge erneut souverän vorne mitspielen. Markus Feldmann sollte dieses Jahr eigentlich keinen Grund haben, sich einen gefährlich wirkenden Bart wachsen zu lassen um die Gegner zu verschrecken.

Ein ganz entspanntes Jahr also?

Die letzten Jahre: