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Auf diese simple Weisheit lässt sich das Resultat der Dritten am Mittwoch in Söchtenau reduzierten. Nach einer eher mageren Leistung in Prien wenige Tage zuvor, wo man mit 4:9 nach Hause geschickt wurde, folgte ein souveränes, auch in der Höhe verdientes, 9:2 gegen Söchtenau II.

Dabei begann es im Doppel zunächst ein wenig unglücklich. Oesterheld/Unterberger, die beim Kreisranglistenturnier am Sonntag noch groß aufgespielt hatten und erst im Endspiel scheiterten, konnten gegen das Doppel 1 von Söchtenau nicht zumachen und verloren knapp. Besser machte es unser 1er Doppel Berger/Reitberger, die ebenso knapp gewannen. Spannend machte es auch das 3er Doppel Ass/Feldmann, das sich im fünften Satz in die Verlängerung rettete und diese mit 14:12 nervenstark für sich entscheiden konnte. Damit war der Widerstand von Söchtenau bereits angeknackst.

Was folgte, waren hart umkämpfte Einzelsiege des vorderen Paarkreuzes Reitberger und Berger, die einmal mehr ihre mentale Stärke bewiesen. Auch Ass, Maxi konnte seine anfängliche Nervosität rechtzeitig ablegen und siegte trotz starker Gegenwehr mit 3:1 Sätzen. Nur Johannes Unterberger verlor gegen einen stürmisch angreifenden Zschäbitz deutlich mit 0:3. Dies blieb aber der einzige Ausrutscher, denn auch Feldmann, Markus und Oesterheld, Matthias konnten im hinteren Paarkreuz ihre Spiele für sich entscheiden. Allerdings musste Matthias dafür hart kämpfen, um sich seine weiße Weste in dieser Saison zu erhalten. Am Ende stand ein unerwartet klares 9:2 zu Buche.

Erneut bestätigte sich die Einsicht, dass in dieser Liga jeder jeden schlagen kann, denn gegen Prien, gegen die man zuvor noch so deutlich verlor, siegte Söchtenau ihrerseits. Das verspricht einen spannenden Saisonverlauf, und es ist noch völlig offen, wer am Ende in der zweiten Kreisliga Nord die Nase vorn haben wird.

Matthias Oesterheld