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April 1971

Ping-Pong? – Tischtennis!

(Eine allgemeine Betrachtung)

Tischtennis ist ein verhältnismäßig junger Sport und so blieb dieser Sportart nicht erspart, von den “Besserwissern” verkannt oder belächelt zu werden. Jeder “Sportler”, der einmal einen Tischtennisschläger in der Hand hatte und dem es glückte, einige Bälle über das Netz zu schlagen, fühlte sich durch diese Leistung berufen, ein Werturteil über den TT—Sport abzugeben. Was dieser „Besserwisser“ aber tatsächlich tat, war Ping-Pong, aber kein Tischtennis. Zwischen Ping-Pong und Tischtennis ist ein Unterschied wie zwischen Tag und Nacht oder zwischen Kahnfahren und Rudern. Wenn in einem Bad ältere Damen und Herren zur Schlankheitskur an einem Tisch mit Korkschlägern verzweifelt nach dem Ball schlagen und dazu meist noch deklarieren: „Es klappern die Bälle am krachenden Tisch, ping-pong, ping-pong, ping-pong!”, und die einzige Beweglichkeit darin erblicken, sich mit Stöhnen und Ächzen nach dem weißen springenden Etwas zu bücken, ja soll das Tischtennissport sein? Das ist kein Sport, das ist Ping-Pong. Denn der TT-Sport wird mit festen Regeln betrieben und Tischtennis muß, wie jede andere Sportart auch planmäßig und zielbewußt betrieben werden. 3 Faktoren sind für den Erfolg in dieser Sportart entscheidend: Gewandtheit, blitzartige Reaktion, Konzentration und sichere Taktik. Meister kann nur der werden, der geistig und körperlich rege und beweglich ist. Tischtennis als Kmapfsport betrieben, erfordert ein hartes Training, eine große Portion Kampfeswillen, Ausdauer und körperliche Gewandtheit. Das sollen all jene bedenken, die Tischtennis belächeln und glauben, daß dieser Sport nur etwas für “halbe Portionen” ist.

Harry Haberl

Ping-Pong? – Tischtennis!

(Eine allgemeine Betrachtung)

Tischtennis ist ein verhältnismäßig junger Sport und so blieb dieser Sportart nicht erspart, von den “Besserwissern” verkannt oder belächelt zu werden.

Jeder “Sportler”, der einmal einen Tischtennisschläger in der Hand hatte und dem es glückte, einige Bälle über das Netz zu schlagen, fühlte sich durch diese Leistung berufen, ein Werturteil über den TTSport abzugeben. Was dieser „Besserwisser“ aber tatsächlich tat, war Ping-Pong, aber kein Tischtennis. Zwischen Ping-Pong und Tischtennis ist ein Unterschied wie zwischen Tag und Nacht oder zwischen Kahnfahren und Rudern. Wenn in einem Bad ältere Damen und Herren zur Schlankheits­kur an einem Tisch mit Korkschlägern verzweifelt nach dem Ball schlagen und dazu meist noch deklarieren: „Es klappern die Bälle am krachenden Tisch, ping-pong, ping-pong, ping-pong!”, und die einzige Beweglichkeit darin erblicken, sich mit Stöhnen und Ächzen nach dem weißen springenden Etwas zu bücken, ja soll das Tischtennissport sein? Das ist kein Sport, das ist Ping-Pong. Denn der TT-Sport wird mit festen Regeln betrieben und Tischtennis muß, wie jede andere Sportart

auch planmäßig und zielbewußt betrieben werden. 3 Faktoren

sind für den Erfolg in dies

Ping-Pong? – Tischtennis!

(Eine allgemeine Betrachtung)

Tischtennis ist ein verhältnismäßig junger Sport und so blieb dieser Sportart nicht erspart, von den “Besserwissern” verkannt oder belächelt zu werden.

Jeder “Sportler”, der einmal einen Tischtennisschläger in der Hand hatte und dem es glückte, einige Bälle über das Netz zu schlagen, fühlte sich durch diese Leistung berufen, ein Werturteil über den TT—Sport abzugeben. Was dieser „Besserwisser“ aber tatsächlich tat, war Ping-Pong, aber kein Tischtennis. Zwischen Ping-Pong und Tischtennis ist ein Unterschied wie zwischen Tag und Nacht oder zwischen Kahnfahren und Rudern. Wenn in einem Bad ältere Damen und Herren zur Schlankheitskur an einem Tisch mit Korkschlägern verzweifelt nach dem Ball schlagen und dazu meist noch deklarieren: „Es klappern die Bälle am krachenden Tisch, ping-pong, ping-pong, ping-pong!”, und die einzige Beweglichkeit darin erblicken, sich mit Stöhnen und Ächzen nach dem weißen springenden Etwas zu bücken, ja soll das Tischtennissport sein? Das ist kein Sport, das ist Ping-Pong. Denn der TT-Sport wird mit festen Regeln betrieben und Tischtennis muß, wie jede andere Sportart

auch planmäßig und zielbewußt betrieben werden. 3 Faktoren

sind für den Erfolg in dieser Sportart entscheidend: Gewandtheit,

blitzartige Reaktion, Konzentration und sichere Taktik. Meister kann nur der werden, der geistig und körperlich rege und beweglich ist. Tischtennis als Kmapfsport betrieben, erfordert ein hartes Training, eine große Portion Kampfeswillen, Ausdauer und körperliche Gewandtheit.

Das sollen all jene bedenken, die Tischtennis belächeln und glauben, daß dieser Sport nur etwas für “halbe Portionen” ist.

er Sportart entscheidend: Gewandtheit,

blitzartige Reaktion, Konzentration und sichere Taktik. Meister kann nur der werden, der geistig und körperlich rege und be­weglich ist. Tischtennis als Kmapfsport betrieben, erfordert ein hartes Training, eine große Portion Kampfeswillen, Ausdauer und körperliche Gewandtheit.

Das sollen all jene bedenken, die Tischtennis belächeln und glauben, daß dieser Sport nur etwas für “halbe Portionen” ist.

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