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Frühjahr 1981

Bericht für TSV-Spiegel

Tischtennisabteilung

Eine imponierende Serie kann die I.Herrenmannschaft verzeichnen. Nach 6 Spielen in der Kreisliga I wurde ein Punktestand von 6:6 erzielt; von da ab gab es aber 9 Spiele nacheinander keine Niederlage mehr, so daß das Team mit 23:7 Punkten den 3. Platz einnimmt und damit das beste Ergebnis seit Jahren vorweisen kann. Bemerkenswert war besonders, daß der Tabellenführer und Titelaspirant vom SV Kolbermoor auf eigenem Tisch mit 9:7 bezwungen wurde. Die Spitzenposition ging damit auf Feldkirchen über. Aber diese konnten sich nicht lange über den 1. Rang freuen, denn die Wasserburger schickten auch diese Mannschaft mit einer 9:3, also einer recht deutlichen Niederlage, nachhause. Nur schade, daß dann das TSV-Team nach einer 6:1 Führung gegen den unbequemen Gegner vom ESV Rosenheim nur ein 8:8 erreichte, damit zwar zuhause ungeschlagen blieb, jedoch die Chancen auf den 2. Tabellenplatz einbüßte. Schuld daran könnte vielleicht der Fasching gewesen sein, war doch dieses Spiel auf den Freitag nach dem Unsinnigen Donnerstag angesetzt, womit natürlich die Wasserburger gegenüber den ausgeruhten Rosenheimern etwas benachteiligt gewesen sein könnten. Dieses Match wies aber auch Parallelen zu dem Spiel der letzten Saison auf« Auch damals trennte man sich trotz einer 6:2 Führung der Wasserburger noch unentschieden. Entscheidend für den Siegeszug der Wasserburger Tischtennis-Spieler war wohl die mannschaftliche Geschlossenheit, denn von Tisch l bis 6 gab es so gut wie keine Ausfälle.

Zwischen Bangen und Hoffen befindet sich die 2. Wasserburger Herrenmannschaft. Stand sie nach der Vorrunde mit nur 3 Pluspunkten noch auf dem vorletzten und damit auf einem Abstiegsplatz. Mitte der Rückrunde stehen nun 8 Pluspunkte zu Buche, was den Anschluß an das Mittelfeld bedeutet und berechtigte Chancen für den Klassenerhalt einräumt.

Zu einem Krimi wurde das Spiel gegen den Tabellendritten in Bad Aibling, das deshalb besonders erwähnt werden sollte. So gewann der Mannschaftsführer Heinz Faltermeier noch ein entscheidendes Einzel, obwohl er bereits aussichtslos mit 2o:l4 im Rückstand lag. Für die Kampfmoral der Mannschaft spricht auch das Ergebnis des anschließenden Doppels Faltermeier/Löw. Diese lagen im 3. und letzten Satz 2o:l6 zurück, holten noch auf und retteten damit das wichtige und eigentlich nicht erwartete Unentschieden.

Recht ordentlich spielte die 3. Wasserburger Vertretung, die sich mit 12:lo Punkten auf dem 6. Platz der Kreisliga 3 befindet und sich damit zufriedengibt. Freilich könnte dieses Team bei etwas mehr Ehrgeiz noch mehr erreichen. Die Spieler haben sich als Devise jedoch “Freude am Spiel” und nicht “Gewinnen um jeden Preis” gegeben, sicherlich auch ehe verständliche Einstellung.

Schlußlicht

Die bislang in dieser Saison noch sieglose 1. Jugend steht mit 3:23 Punkten am Tabellenende der Jugendaltersklasse I. Dabei deprimiert jedoch weniger die Anzahl der Niederlagen, die bereits zu Saisonbeginn vorauszusehen war, als die Art und Weise der Verluste. So waren 7:0 Niederlagen durchaus kein Einzelfall. Mehrere Spieler lassen einfach den nötigen Trainingsfleiß und vor allem den entsprechenden Einsatz vermissen. Doch mangels personeller Alternativen muß diese Saison eben mehr schlecht als recht über die Runden gebracht werden.

Hoffnung für die Zukunft

Wesentlich besser schlägt sich die 2. Jugendmannschaft in der Jugendaltersklasse III. Obwohl alle Spieler ohne jegliche Spielerfahrung in diese Saison gingen, zeigten Richard Oster-meier, Robert Brandl, Udo Laube und Klaus Hemmer sehr ansprechend Leistungen. Zwei recht knappe Niederlagen mit 7:5 Punkten stehen bisher 5 Siege, darunter 3 mit 7:0 Punkten, gegenüber, womit die Mannschaft Platz 3 einnimmt, den sie voraussichtlich bis Saisonende behalten dürfte. Auf ihr weiteres Abschneiden darf man gespannt sein, wenn sie ab Herbst in der deutlich spielstärkeren JAK II antritt.

Internationaler Einsatz

Europas beste 12 Tischtennisspieler trafen sich Anfang Februar in Niskolc/Ungarn zu dem alljährlichen Top-12-Turnier. Als Schiedsrichter wurde dazu auch Rolf-B. Prinz eingeladen, der trotz der Strapazen einer solchen Reise und eines solchen Turniers die Möglichkeit einer weiteren ehrenvollen internationalen Berufung wahrgenommen hat.

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